37 Grad: Gute Jahre – schlechte Jahre – Schauspieler zwischen Karriere und Krisen

Filmtyp: Dokumentation
Genre:
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2013
Dauer: 30min
Regie:
Schauspieler:
Jahr der Beschreibung: 2013
Produktion: ZDF
Beschreiberteam: Claudia Schottländer, Christel Jung
Sprecher : Thomas Holländer
Medien : Fernsehen
Bezugsquelle:
Inhaltsangabe: Sie stehen im Rampenlicht, gelten als erfolgreich, berühmt und reich. Für viele ist es der Traumberuf: Schauspieler. Für ihr Leben in der Glamourwelt werden die Stars aus Film, Fernsehen und der Bühne von den Fans bewundert und beneidet. Doch die Realität sieht oft anders aus, die Schattenseiten dieser schillernden Zunft kennen die wenigsten. Denn von den in Deutschland geschätzten 20.000 Schauspielern sind immerhin 25 bis 30 Prozent arbeitslos, aber das ist eher ein Tabu-Thema. Nur etwa 5 Prozent der Schauspieler können wirklich gut von ihrem Beruf leben. Diese wenigen sind es, die das Bild vom Leben als Star in der Öffentlichkeit verzerren. Die große Mehrheit führt kein sorgloses Traumleben, wie es in der Boulevard-Presse dargestellt wird. Sie muss sich durchkämpfen, lebt von unregelmäßigen Engagements, geringen Gagen und mehreren Jobs. Neben Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen, Talent und Disziplin braucht es in diesem Beruf vor allem großes Glück. "37°" begleitet drei Schauspieler in ihrem Leben zwischen Karriere und Krisen. "Klappern gehört zum Handwerk", sagt die 39-jährige Kristin Meyer und setzt sich auf dem roten Teppich anlässlich der Internationalen Funkausstellung in Berlin gekonnt in Szene. "Mittlerweile gilt eine erste unverbindliche Anfrage schon als Erfolg", so ihre Erfahrung, "man ist dann wenigstens noch im Gespräch." Bis 2010 steht die studierte Schauspielerin mit einer durchgehenden Episodenhauptrolle bei "GZSZ" vor der Kamera. Nach vier Jahren ist Schluss. Mit der gewonnenen Freiheit und einem finanziellem Polster will sie wirklich loslegen. Aber der Terminkalender bleibt leer. Kristin ist in einem "Zwischenalter", in dem die wenigen Frauenrollen mit bekannteren Gesichtern besetzt werden. Zum Glück lebt sie mit einem gut beschäftigten Regisseur zusammen und muss nicht zum "Amt" gehen. Die Untätigkeit aber zehrt an ihren Nerven. Um der Abhängigkeit von Rollenangeboten zu entfliehen, macht Kristin nun eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin.