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Sessions, The – Wenn Worte berühren

Filmtyp: Biographie
Genre: Drama
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 2012
Dauer: 90min
Regie: Ben Lewin
Schauspieler: John Hawkes, Helen Hunt, William H. Macy, Moon Bloodgood
Jahr der Beschreibung: 2015
Produktion: ORF
Beschreiberteam: nicht bekannt
Sprecher : nicht bekannt
Medien : Fernsehen
Bezugsquelle:
Inhaltsangabe: Berkeley, Kalifornien, 1988. Der 38-jährige Mark O'Brien erkrankte als Sechsjähriger an Polio und ist seither am ganzen Körper gelähmt. Sein Nervensystem ist zwar noch soweit intakt, dass er Dinge fühlen kann, aber außer dem Kopf kann er kein Körperteil bewegen. Sogar zum Atmen muss er fast durchgehend an ein Beatmungsgerät, eine "Eiserne Lunge", angeschlossen werden. Trotz seiner massiven Behinderung führt der intelligente und sensible Mann ein relativ normales Leben: Er studiert Literatur, arbeitet als Journalist und verfasst Gedichte. Nur eine Frau hat er aufgrund seiner Behinderung noch nicht gefunden. Nachdem er seiner hübschen und liebevollen Betreuerin Amanda erfolglos einen Heiratsantrag gemacht hat, wird seine Sehnsucht nach körperlicher Nähe immer stärker: Er will endlich seine Jungfräulichkeit verlieren. Als gläubiger Mensch sucht Mark zunächst Rat bei seinem Freund, dem Priester Brandan. Mit dem Segen des weltoffenen Geistlichen nimmt er Kontakt zu Cheryl Cohen-Greene auf: Die therapeutische Sexarbeiterin hat noch nie mit einem so stark behinderten Mann gearbeitet. Aber trotz anfänglicher Bedenken sagt sie Mark sechs Sitzungen zu, bei denen sie ihn allmählich mit körperlichen Kontakten vertraut machen wird. In der letzten Sitzung soll es auch zu Geschlechtsverkehr kommen. Obwohl Cheryl ihm unmissverständlich mitteilt, dass ihre körperliche Annäherung rein professioneller Natur ist, entwickelt Mark bald romantische Gefühle für sie. Aber auch Cheryl merkt, dass sie mehr für ihren ungewöhnlichen, hochsensiblen Klienten empfindet, als sie zunächst dachte. Dadurch gerät die glücklich verheiratete Frau in einen Konflikt. Einerseits will sie Mark nicht verletzten, zugleich aber weiß sie, dass sie Professionelles und Privates trennen muss. Der Film beruht auf der wahren Geschichte des gelähmten, 1999 verstorbenen Schriftstellers und Dichters Mark O'Brien.