Finale in Berlin

Filmtyp: Spielfilm
Genre: Krimi
Produktionsland: Großbritannien
Produktionsjahr: 1966
Dauer: 102min
Regie: Guy Hamilton
Schauspieler: Michael Caine, Paul Hubschmid, Oskar Homolka
Jahr der Beschreibung: 2020
Produktion: Nicht bekannt
Beschreiberteam: Nicht bekannt
Sprecher : Nicht bekannt
Medien : TV, VoD, DVD/BluRay
Bezugsquelle:
Inhaltsangabe: Das geteilte Berlin in den 1960er Jahren: Sergeant Harry Palmer, ein ehemaliger Schwarzmarkthändler und nun Agent in Diensten des britischen Security Service, laut Personalakte „arrogant, anmaßend und äußerst undurchsichtig“, wird damit beauftragt, die Flucht des übertrittswilligen russischen Geheimdienstobersts Stok aus Ostberlin zu organisieren.

In Berlin gelingen immer wieder waghalsige Fluchtmanöver über die Mauer, weshalb der russische Oberst Stok plant, ebenfalls in den Westen zu flüchten, um seinen Ruhestand dort zu genießen. Der britische Geheimdienst soll diese Flucht organisieren, weshalb Palmer nach Berlin beordert wird. Dort trifft er seinen alten Kumpan Johnny Vulkan, der ebenfalls für den britischen Geheimdienst arbeitet.

Palmer geht – von Vulkan organisiert – über die Grenze nach Ost-Berlin und trifft sich mit Stok. Dieser verlangt, dass die Flucht vom Westberliner Fluchthilfespezialisten Kreutzman geplant und durchgeführt wird. Zurück in Westberlin organisiert Palmer, dass Vulkan ein Treffen mit Kreutzman arrangieren soll. Danach trifft er „zufällig“ die bezaubernd schöne Samantha Steel, die ihn mit nach Hause nimmt. Über seine Kontakte zur Berliner Polizei findet er mit Hilfe eines Einbrechers heraus, dass Steel verschiedene falsche Pässe besitzt und es wohl einen Grund für ihr Interesse an seiner Person geben muss.

Am nächsten Abend ist das Treffen mit Kreutzman. Dieser verlangt eine größere Summe Geldes und vorbereitete falsche Papiere, weshalb Palmer zurück nach London muss. Stok soll als Leiche getarnt in einem Sarg aus Ostberlin herausgeschmuggelt werden. In London erhält Palmer auf den Namen Paul Louis Broum ausgestellte Papiere und eine Pistole. Die Überführungsaktion für Stok wird genehmigt; er erhält das Geld und die von Kreutzman verlangten Papiere.

Bei ihrer nächsten Begegnung offenbaren sich Harry Palmer und Samantha Steel gegenseitig ihre geheimdienstliche Tätigkeit. Steel arbeitet für den israelischen Geheimdienst Mossad und ist auf der Suche nach einem ehemaligen NS-Kriegsverbrecher namens Paul Louis Broum, der unter falschem Namen in Berlin leben soll und ein von Juden gestohlenes Millionenvermögen in der Schweiz gehortet hat. Sie vermutet ihn im Umfeld Vulkans, woraufhin Harry erfährt, dass Vulkan selbst der ehemalige Nationalsozialist Broum ist, der jahrelang von England aus gedeckt wurde.

Die Überführung des Sargs mit dem vermeintlich eingeschlossenen Stok von Ost-Berlin verläuft reibungslos, doch beim Öffnen stellt sich heraus, dass nicht Stok darin liegt, sondern der tote Kreutzman. Stok wollte gar nicht fliehen, sondern lediglich Kreutzman als professionellen Fluchthelfer eliminieren. Palmer bekommt den Auftrag, Vulkan (Broum) zu eliminieren, lässt diesen jedoch am Leben. Broum möchte in einer nächtlichen Aktion über die Mauer nach Ost-Berlin und über die Tschechoslowakei in die Schweiz fliehen, wird dabei aber von Steel und den Agenten des Mossad erschossen. Palmer, der bei der Aktion ebenfalls anwesend ist, kommt mit dem Leben davon. (ARTE)