Die größten Naturschauspiele der Erde: Das große Fressen
Filmtyp: DokumentationGenre: NaturfilmProduktionsland: GroßbritannienProduktionsjahr: Dauer: 45minRegie: Cast: Jahr der Beschreibung: 2010Produktion: WDRBeschreibung: Berit HoppeAD-Einsprache: Berit HoppeMedien: FernsehenInhaltsangabe: Aus 6.000 Kilometer Entfernung machen sich die mächtigen Buckelwale auf die Reise, um an die nördliche Pazifikküste von Südalaska und Britisch Kolumbien zu gelangen, weil dort gerade Algenblüte herrscht. Genau deshalb nehmen die Riesen der Meere zusammen mit ihren Neugeborenen die lange, beschwerliche Tour auf sich. Dieses Plankton, klitzekleine pflanzliche und tierische Organismen, bringt Bewegung ins Meer, lockt ganze Heerscharen von noch anderen Lebewesen an. In dieser Zeit präsentieren sich die Gewässer im Norden des Pazifiks als der produktivste Meeresteil auf unserer Erde. Die Planktonteppiche sind dermaßen riesig, dass sie sogar noch aus dem All als große grüne Schleier wahrnehmbar sind. Während des Frühlings zeigen sich ganze Küstenabschnitte im Norden weiß vom Laich, denn Milliarden Heringe legen ihre Eier zeitentsprechend ab, damit der Nachwuchs, wenn er genau zur Algenblüte schlüpft, genügend Nahrung findet. Anfangs tun sich jedoch andere gütlich, denen schon der Laich ein Festmahl liefert, ehe später das ganz große Fressen einsetzt. Daran beteiligen sich auch die großen Tiere der Meere, wie Seelöwen, Delfine und Wale. Einer ganz raffinierten Technik bedienen sich die Buckelwale, um so viel wie möglich auf einmal verschlingen zu können. Bei allen Filmaufnahmen zu dieser sechsteiligen Serie wird deutlich, die Natur verändert sich. Ereignisse, die mehr oder weniger jahrzehnte-, jahrhundertelang einem gleichen Muster folgten, verschieben sich, präsentieren sich in einem anderen Verlauf. Die Klimaveränderung zeigt sich auch hier.

