37 Grad: Barbaras letzte Reise – „Heilung aussichtslos!“

Filmtyp: Dokumentation
Genre: Familienporträt
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2015
Dauer: 30min
Regie:
Cast:
Jahr der Beschreibung: 2015
Produktion: ZDF/DHG
Beschreibung: Nicht bekannt
AD-Einsprache: Suzanne Vogdt
Medien: Fernsehen
Inhaltsangabe: Mit dieser Prognose muss die 41-jährige Barbara weiterleben. Sie leidet an einer schweren Erbkrankheit. Für die Söhne, 9 und 21, will sie bis zum Ende stark sein. Wie viel Zeit ihr noch bleibt, weiß Barbara M. nicht, aber die will sie nutzen. Ihr großer Wunsch - eine Reise nach Schottland - wird ihr erfüllt. Doch wie kann sich Barbara danach auf den Abschied vom Leben vorbereiten? "Warum gerade ich?" Barbara M. gerät bis heute über diese Frage in Wut und Verzweiflung. Ihre Diagnose: eine unheilbare Erbkrankheit. Die Folgen des sogenannten Alpha-1-Antitrypsinmangels zeigen sich unter anderem durch schwere Schädigungen von Leber und Lunge. Die Ärzte geben ihr den Rat, ihr Leben zu ordnen. Barbara muss sich konkret der Endlichkeit ihres Lebens stellen. Eine Hamburger Stiftung ermöglicht ihr eine Reise nach Schottland - als Erfüllung ihres "letzten Wunsches". Ein Erlebnis, das die Familie besonders zusammenschweißt. Doch die Reise ist eher eine Motivation zum Weiterleben. Im Alltag ist Barbara weiterhin stark, obwohl sie immer kränker wird. Zeitweilig verdrängt sie den Gedanken an einen Abschied, solange ihr Umfeld dies zulässt. Gleichzeitig versucht sie, sich auf ihr Ende vorzubereiten. Eine Freundin organisiert ein Benefizkonzert, bei dem das Lied gespielt wird, das sich Barbara für ihre Beerdigung ausgesucht hat. Sie findet therapeutische Hilfe bei einer "Sterbeamme", bei der sie ihre Angst zeigen kann. Sie packt "Erinnerungskästen" für die Kinder, Fabian und Moritz, die diese nach ihrem Tod bekommen sollen. "Keine Heilung in Sicht!" Wie verändert sich das Leben mit dieser Diagnose? "37 Grad" begleitet Barbara M. und ihre Familie und Freunde in ihrer Auseinandersetzung mit dem nahenden Abschied.