Mississippi (1/2) – Der wilde Norden

Filmtyp: Dokumentation
Genre: Naturfilm
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2013
Dauer: 45min
Regie: Film von Brian Armstrong
Cast:
Jahr der Beschreibung: 2013
Produktion: NDR
Beschreibung: Dennis Tiez, Peter Lindner
AD-Einsprache: Cornelia Keuter
Medien: Fernsehen
Inhaltsangabe: Der Mississippi ist ein Fluss der Superlative, eine nordamerikanische Legende. Von der Quelle in Minnesota bis zu seinem riesigen Mündungsgebiet bei New Orleans legt der wasserreichste und mächtigste Fluss der USA nahezu 4.000 Kilometer zurück. Er durchquert das Staatsgebiet der USA von Nord nach Süd und fließt dabei durch acht Bundesstaaten. Der Zweiteiler folgt dem Verlauf des großen Stroms - vom strengen Winter im Oberlauf bis zur Jahrhundertflut am Golf von Mexiko. Im Herbst 2010 führte der Mississippi bereits mehr Wasser als üblich. Der Sommer war ungewöhnlich nass. Der Fluss ist bis an den Rand gefüllt, als er etwa 170 Kilometer von der Quelle entfernt in den Lake Winnibigoshish fließt. Für kurze Zeit verwandelt sich der Mississippi in ein Paradies für Tausende Wasservögel, die vom immer kälter werdenden Norden in südliche Regionen ziehen. Im Minnesota treffen sie auf einen der größten Überwinterungsplätze des Nationalvogels der USA - den Weißkopfseeadler. In waghalsigen Flugmanövern pflücken sich die mächtigen Greifvögel ein Blässhuhn nach dem nächsten aus den Fluten. Gut 200 Kilometer weiter südlich lebt der Rotluchs. Die schöne Wildkatze wird nur gut doppelt so groß wie Hauskatzen. Und ähnlich wie die Hauskatze ist sie eine hervorragende Jägerin. Im mittlerweile hohen Schnee haben selbst perfekt Haken schlagende Baumwollschwanzkaninchen keine Chance, ihr zu entkommen. In den Wäldern Minnesotas haben dank strengen Schutzes Wölfe überlebt. Einst stark bejagt, sind es heute wieder gut 3.000 Exemplare. Schlechte Nachrichten für den behäbigen Baumstachler - auch wenn er sich als "lebendes Nadelkissen" fühlt - einem erfahrenden Wolf kann er nichts entgegensetzen. Der Mississippi ist in dickem Eis erstarrt wie selten zuvor. Der zugefrorene Fluss ist ein tragfähiger Wanderweg geworden - für Weißwedelhirsche etwa, oder Koyoten. Der große Strom lässt sich nun sogar mit schweren Schneemobilen gefahrlos befahren.