Wer früher stirbt, ist länger tot

Filmtyp: Spielfilm
Genre: Komödie
Produktionsland: Bayern
Produktionsjahr: 2006
Dauer: 100min
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Cast: Markus Krojer, Saskia Vester, Fritz Karl
Jahr der Beschreibung: 2006
Produktion: BR
Beschreibung: Petra Kirchmann, Monika Buhtz, Sabine Ziehm
AD-Einsprache: Christian Baumann
Medien: Fernsehen, DVD
Inhaltsangabe: Sebastian ist elf Jahre alt, ein aufgeweckter, frecher Kerl, für den das Leben ein großes Abenteuer ist. Er lebt mit seinem Vater und seinem älteren Bruder Franz in einem kleinen Ort, der Vater betreibt hier eine Gastwirtschaft. Die Mutter ist schon lange tot. Was Sebastian nicht wusste: dass sie bei seiner Geburt gestorben ist. Franz, der Sebastians Faxen dicke hat, gibt ihm eines Tages die Mitschuld an ihrem Tod; und da ist für Sebastian, der das Leben bisher immer nur von der leichten Seite genommen hat, auf einmal natürlich nichts mehr, wie es war. Die kindliche Unschuld ist dahin, muss dem schlechten Gewissen weichen und der Angst, dass die Vergeltung kommen wird, vermutlich gar in Form des Jüngsten Gerichts. Als braver, junger Katholik ist Sebastian fest davon überzeugt, dass er eines Tages in der Hölle schmoren wird; auch für all die anderen Streiche, die er seinen Mitmenschen bisher gespielt hat. Die Frage ist also: Wie sich reinwaschen von den Sünden? Oder besser noch: Wie Unsterblichkeit erlangen, wenn man das Leben eigentlich noch gar nicht richtig begriffen hat? Weil ihn fortan böse Alpträume plagen, holt sich Sebastian also Rat, ausgerechnet von den Stammgästen in der Kneipe seines Vaters. Sie nehmen den Kleinen unter ihre Fittiche, von ihrer umfassenden Lebenserfahrung soll auch Sebastian profitieren. Aber der versteht so manches falsch und seine Anstrengungen, sich von seinen Sünden rein zu waschen, und alles einfach wieder gut zu machen, machen im Grunde alles nur noch schlimmer. Und das heißt: noch mehr Ärger! Am Ende ist diese turbulente Komödie aber auch eine Liebesgeschichte: Sebastians einsamer Vater findet in der hübschen Lehrerin Veronika alles, was eine Frau nach einhelliger Meinung der Stammgäste braucht: "G'schick, Grips und einen g'scheitn Arsch".