Wem gehört der Osten: Die Stadt
Filmtyp: SerieGenre: DokumentationProduktionsland: DeutschlandProduktionsjahr: 2015Dauer: 45minRegie: Ariane RieckerCast: Jahr der Beschreibung: 2015Produktion: MDR/STLBeschreibung: Detlef TomschkeAD-Einsprache: Gabriela ReicheltMedien: FernsehenInhaltsangabe: Im Jahr 25 nach dem Fall der Mauer sind die großen politischen und ökonomischen Umbrüche in den neuen Bundesländern weitgehend abgeschlossen. Zeit Bilanz zu ziehen und die Frage zu stellen: Wem gehört der Osten? Und was ist aus dem von der DDR deklarierten Volkseigentum geworden? Die Filetstücke sind weg. Aber so mancher Ladenhüter der Nachwendejahre hat sich gemausert. Die alte Hauptpost in Leipzig z.B. - ein exklusives Grundstück in bester Lage. Jörg Zochert und Holger Krimmling von der KSW GmbH haben den Blick fürs Wesentliche. Wenn es nach ihnen geht, sollen hier ein Hotel, edle Studentenunterkünfte und eine Luxusklinik entstehen. Diese Ideen sind ihrem englischen Investor 100 Millionen Euro wert. Die Hauptpost wäre nicht das erste Prestige-Objekt der KSW GmbH in Leipzig aber mit Abstand das bedeutendste. Zochert, in der DDR aufgewachsen, ist ein erfolgreicher Projektentwickler. Seit der Wende mischt er mit im Wettstreit um attraktive Grundstücke, renditeträchtige Projekte und aufstrebende Stadtlagen in seiner ostdeutschen Heimat. Roland Ernst ist heute nur noch ein seltener Besucher in seinem Lieblingsprojekt, den Hackeschen Höfen in Berlin. Er gehörte zu den ganz Großen. Millionen hat er im Osten investiert. Die Hackeschen Höfe, die Galerie LaFayette, einige der ehemaligen Interhotels und sogar das Grundstück, auf dem der Berliner Fernsehturm steht, gehörten ihm kurzzeitig. Helmut Kohl persönlich hatte ihn gebeten dafür zu sorgen, dass im Osten schnell nach der Wende Kräne sichtbar würden. Roland Ernst sollte mithelfen, die Landschaften zum Blühen zu bringen und tatsächlich gehören seine Projekte - von den Treptowers in Berlin über die Beelitzer Heilstätten bis zu den Hackeschen Höfen - heute zu den Objekten, die für das Gesicht der neu sanierten ostdeutschen Städte stehen.

