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Unser Rhein – Handel und Wandel am Fluß

Filmtyp: Dokumentation
Genre: Reportage
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2019
Dauer: 45min
Regie: Harald Wötzel
Schauspieler:
Jahr der Beschreibung: 2018
Produktion: Audio2/SWR
Beschreiberteam: Kira Koplin, Lisa Madl
Sprecher : Christiane Nothofer
Medien : TV
Bezugsquelle:
Inhaltsangabe: Pioniere und mutige Menschen haben den wilden Rhein über die Jahrhunderte zu einer Wasserstraße ausgebaut, auf der sich Waren zwischen Südeuropa und der Nordsee kreuzen.

Das Mittelrheintal - umkämpftes Nadelöhr
Auf der langen Reise von der Schweiz bis an die Nordsee ist das Mittelrheintal der schönste und spannendste Abschnitt. Aber wer weiß, warum sich hier Befestigung an Befestigung reiht? Wo der Fluss von den schroffen Felswänden des Taunus und Hunsrücks eingezwängt wird, rangen im Mittelalter die weltlichen und geistlichen Herren um die Vorherrschaft. Jeder wollte die reich beladenen Handelsschiffe kontrollieren und Zölle kassieren. Diese 60 Rheinkilometer zwischen Bingen und Koblenz sind eine einmalige Landschaft, reich an Geschichte und Kultur und deshalb von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Jahrhundertelang war der Abschnitt der gefährlichste - mit Felsriffen, Sandbänken, Untiefen wie vor der Loreley oder am "Binger Loch", wo viele Kähne leck schlugen und versanken.

Vom "wilden Rhein" zur bedeutenden Wasserstraße
Binnenschiffer Jupp Alex kennt die Gefahren und weiß, wie man sie umschifft. Der badische Ingenieur Gottfried Tulla hat den Fluss einst begradigt und um 81 Kilometer gekürzt. Der Schweizer Vordenker Rudolf Gelpke bewies, dass der Rhein auch zwischen Basel und Straßburg schiffbar ist. Visionäre haben dafür gesorgt, dass sich an den Ufern Staaten zusammenschlossen und einen freien Schiffverkehr ermöglichten. (SWR)