Lebensborn – Gestohlene Lebenszeit

Filmtyp: Spielfilm
Genre: Geschichtsdrama
Produktionsland: CS
Produktionsjahr: 1999
Dauer: 105min
Regie: Milan Cieslar
Cast: Monika Hilmerova, Vilma Cibulková, Michal Sieczkowski
Jahr der Beschreibung: 2003
Produktion: SWR
Beschreibung: Nicht bekannt!
AD-Einsprache: Uta Maria Torp
Medien: Fernsehen
Inhaltsangabe: 1938, kurz nach der Besetzung des Sudetenlandes und der Zerschlagung der tschechischen Republik durch deutsche Truppen, nimmt die 16-jährige Grétka an einer "rassenbiologischen Untersuchung" der SS-Organisation "Lebensborn" teil, die als Tuberkulose-Vorsorge getarnt ist. Weil sie blonde Haare und deutsche Vorfahren hat, wird sie auserkoren, als Gebärerin zur Veredelung der arischen Rasse beizutragen. Grétka, arglos und unwissend, reist nicht ungern nach Deutschland, ins Lebensbornheim "Isolde", das auf sie den Eindruck eines Waldsanatoriums macht. Sie ahnt nicht, was man hier mit ihr vorhat. Die Villa gehörte früher einer jüdischen Familie. Ein Sohn der ehemaligen Besitzer, Leo, versteckt sich noch immer auf dem weitläufigen Gelände, um der Deportation zu entkommen. Als Grétka ihm begegnet, entdecken sie bald Gefühle füreinander. Und dann erfährt sie auch, aus welchem Grund sie hier ist. Als hordenweise SS-Männer eintreffen, um ihren Zuchtauftrag zu erfüllen, hat Grétka gewissermaßen Glück. Der ihr zugewiesene Offizier verweigert aus persönlichen Gründen die Paarung. Und auch in der lesbischen Oberschwester findet sie eine Verbündete, die ihr das Leben in der Villa "Isolde" erleichtert. Während ihre "Kameradinnen" dem Führer Kinder gebären, bleibt Grétka unberührt. Erst als sie Leo auf seiner Flucht vor Nazi-Häschern das Leben rettet und sich ihm hingibt, wird sie schwanger.