Landpartie – Grafschaft Bentheim

Filmtyp: Serie
Genre: Regionaldoku
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2016
Dauer: 90min
Regie:
Cast:
Jahr der Beschreibung: 2016
Produktion: NDR
Beschreibung: Nicht bekannt!
AD-Einsprache: Nicht bekannt!
Medien: Fernsehen
Inhaltsangabe: Die Grafschaft Bentheim ganz im Westen Niedersachsens befindet sich auf geschichtsträchtigem Boden. Die Geschichte ist dort bis heute lebendig und schafft Zukunft. Das lockt Heike Götz, die Moderatorin der Sendung, in diese Region. An der Burg Bentheim, so erzählt die Legende, hat der Teufel ein Ohr verloren. Der Graf wollte eine Burg bauen. Der Teufel bot seine Hilfe an. Ihm sollte dafür die erste Seele gehören, die ihm nach dem Ende der Bauarbeiten begegnete. Nach getaner Arbeit schlief der Teufel auf einem Felsen bei der Burg ein. Der Graf ließ eine Krähe aufsteigen. Diese ward vom Teufel gesehen, der ruckartig hochfuhr, wobei sein Ohr am Felsen kleben blieb. Heute ist die wechselvolle Geschichte des Adelsgeschlechts derer von Bentheim und Steinfurt in der Burg zu besichtigen. Der kleine Fluss Vechte schlängelt sich durch die Grafschaft. Auf einer Zompe, einem für die Region typischen Flachbodenschiff, ist Heike Götz bis in die benachbarten Niederlande unterwegs. Früher wurden auf diesen Booten die begehrten Sandsteine aus Bentheim bis nach Amsterdam transportiert. Streckenweise mussten die Schiffer die tonnenschwer beladenen Zompen mit Muskelkraft an Seilen über die Vechte ziehen. Ein mühsames Geschäft. Heutzutage können Besucher auf dem Rad die weiten Heide- und Moorlandschaften entdecken, die für den Landstrich charakteristisch sind. Auf den Naturschutzflächen grasen Bentheimer Landschafe, eine uralte Rasse, die noch bis vor wenigen Jahren vom Aussterben bedroht war. Das galt auch für das Bentheimer Schwein. Das Fleisch der Bunten Bentheimer Schweine wird mittlerweile als Delikatesse gehandelt. Die Besiedelung der Grafschaft Bentheim geht weit zurück. Heike Götz erlebt in einem nachgebauten Dorf aus der Bronzezeit hautnah, wie die Lebensbedingungen damals waren. Einen wahrlich großen Zeitsprung macht Heike Götz bei ihrer Reise durch die Geschichte der Grafschaft, wenn sie Nordhorn erreicht. Noch bis ins 20. Jahrhundert hinein war Nordhorn eine blühende Textilstadt. Die Nordhorner haben viele Gebäude aus der Blütezeit der Stadt renoviert. Künstler haben sich dort niedergelassen. Auch im Tierpark von Nordhorn, im Vechtehof, lebt der Alltag der Landbevölkerung von vor 100 Jahren wieder auf.