Heimatabend Wuppertal

Filmtyp: Dokumentation
Genre: Regionalreportage
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2014
Dauer: 45min
Regie:
Cast:
Jahr der Beschreibung: 2014
Produktion: WDR
Beschreibung: Nicht bekannt!
AD-Einsprache: Nicht bekannt!
Medien: Fernsehen
Inhaltsangabe: Enges Tal, große Ideen - Ein weltweit einmaliges und perfekt auf die Stadt zugeschnittenes Verkehrsmittel. Ein Theater, das den Tanz neu erfunden hat. Viele Gegensätze, zu einer Stadt vereint - das ist Wuppertal. Die Stadt, die sich immer wieder neu erfindet. Wuppertaler müssen straffe Waden haben. In ein enges Tal mit Fluss gebaut, lässt sich die Stadt nur über kurvige Straßen und steile Treppen bezwingen - und per Schwebebahn. Keine andere Stadt hat so ein maßgeschneidertes Verkehrsmittel entwickelt. Solcher Einfallsreichtum ist typisch für Wuppertal: "Die Wuppertaler wissen, wie man sich selbst hilft. In unserer Stadt entsteht vieles durch Bürgerengagement", sagt Martin Heuwold, gebürtiger Wuppertaler und Graffiti-Künstler. Als die Stadt vor 85 Jahren gegründet wird, muss ein gemeinsamer Name für den Zusammenschluss der vielen Orte her. Doch es ist keine Liebesheirat. Vor allem Elberfeld und Barmen, die feine Handelsmetropole und die laute Malocherstadt, wollen eigentlich nicht zueinander kommen. "Elbbarmen" wird als Stadtname dann auch ebenso verworfen wie "Großwupp". Und so wird ein halbes Jahr nach der Gründung am 1. Januar 1930 die Stadt ganz offiziell Wuppertal genannt wird. Es ist ein glanzvoller Beginn, denn Wuppertal gehört zu den größten und schönsten Städten im Deutschen Reich. Doch schon bald bricht mit dem Nationalsozialismus das dunkelste Kapitel in der Geschichte Wuppertals an. Trotz Widerständen von Gewerkschaften und Kirchen wird die Stadt zu einer rheinischen Hochburg der NSDAP. An die Zerstörungen und die Not der Kriegs- und Nachkriegsjahre erinnern sich die Wuppertaler bis heute lebendig. Aber auch an den Wiederaufbaugeist, der so typisch ist für diese Stadt. "Alle haben mit angepackt und gearbeitet, auch wir Kinder", erinnert sich die Schauspielerin Lore Duve. Ende der 60er Jahre entsteht in Sonnborn das damals modernste Autobahnkreuz Deutschlands.