Färöer Inseln – Land der Unbeugsamen

Filmtyp: Dokumentation
Genre: Naturfilm
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2014
Dauer: 45min
Regie:
Cast:
Jahr der Beschreibung: 2015
Produktion: WDR
Beschreibung: Nicht bekannt!
AD-Einsprache: Nicht bekannt!
Medien: Fernsehen
Inhaltsangabe: Die Färöer Inseln verteilen sich zwischen Island, Schottland und Norwegen. Seit dem 14. Jahrhundert sind sie Teil des Dänischen Königreichs. Doch die Färinger sehen sich nicht als Dänen, sondern als Nachfahren der Wikinger. Mehr als die Hälfte aller Färinger wünscht sich die Unabhängigkeit von Dänemark. Der 64-jährige Birgir Enni ist überzeugt: "Man hat immer eine bessere Zukunft, wenn man selbst bestimmt. Hier gibt es genug zum Überleben. Wir haben ein sehr gutes Leben." Gemeinsam mit Birgir tauchen die Zuschauer ab in die faszinierende Unterwasserwelt der Färöer Inseln, wo sich tonnenweise gewaltige Miesmuscheln auf dem Meeresgrund finden. Die Färinger leben fast ausschließlich von dem, was der Nordatlantik ihnen an Nahrung bietet - so auch immer noch von der umstrittenen traditionellen Jagd der Grindwale. Das Gold der Färöer - wie die Menschen hier sagen - sind die Schafe. Über 80.000 gibt es, fast doppelt so viele wie Menschen. Übersetzt heißen die Färöer deshalb auch Schafsinseln. Die Designerinnen Gudrun & Gudrun entwerfen Kleidung aus Schafswolle. Der Film begleitet Gudrun Rogvadottir zu einer traditionellen Schafschur und zu einer von 30 Strickerinnen, die in Handarbeit die färöische Schafwolle zu Pullovern, Kleidern und Jacken verarbeiten. Auf der kleinen Insel Stóra Dímun im Süden der Färöer leben knapp 500 Schafe und mit ihnen eine kleine Familie. Vor zwölf Jahren sind Eva und ihr Mann Jogvan-Jon hierher gezogen. Das Leben mit und in der Natur war für die beiden Lehrer schon immer ihr größter Traum - auch wenn der Nebel manchmal so dicht ist, dass der Helikopter ihre Kinder tagelang nicht von einem Besuch bei der Oma auf der Nachbarinsel zurückbringen kann.