An einem Samstag

Filmtyp: Spielfilm
Genre: Drama
Produktionsland: Russland, Deutschhland, Ukraine
Produktionsjahr: 2010
Dauer: 90min
Regie: Alexander Mindadze
Schauspieler: Anton Shagin, Svetlana Smirnova-Martsinkievich, Stanislav Rjadinsky
Jahr der Beschreibung: 2012
Produktion: MDR
Beschreiberteam: Petra Kirchmann
Sprecher : Thomas Dehler
Medien : Fernsehen
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Inhaltsangabe: Valerij Kabysch ist ein junger und eifriger Parteifunktionär. Gleich nach dem Störfall in Tschernobyl kommt er auf Eigeninitiative als einer der Ersten beim Atomkraftwerk an. Dort merkt er aber schnell, dass die Lage viel schlimmer ist, als es die Parteileitung zugeben will. Fassungslos erkennt er die Ratlosigkeit und den kompletten Kontrollverlust der Autoritäten, die sich trotz der tödlichen Strahlungen nicht dazu entschließen können, mit der Evakuierung der Umgebung anzufangen. Aus Angst vor Massenpanik sollen alle verfügbaren Ressourcen nur zur Vertuschung eingesetzt werden. Valerij entscheidet sich zu flüchten, aber nicht ohne Vera, die Frau die er liebt, mitzunehmen. Zusammen rennen sie durch die ahnungslose Menschenmenge, die sich an dem sonnigen freien Tag erfreut. Das Schreckensbild des zerstörten Reaktors, von dessen Bedeutung nur sie beide wissen, verfolgt sie. Doch dann verpassen sie den Zug, der sie in Sicherheit hätte bringen können. Plötzlich scheint der Gedanke an Flucht meilenweit entfernt. Sie kehren zurück und wollen erst einmal Veras Pass bei ihren Musiker-Freunden holen. Deshalb gehen sie zum Restaurant, wo die Band, in der Vera mitsingt und in der Valerij einst unter dem Namen Johnny als Schlagzeuger mitspielte, gerade zu einer Hochzeit aufspielt. Vera steigt mit auf die Bühne und singt, der Pass ist vergessen. Auch Valerij kommt irgendwann auf die Bühne und spielt mit. Sein altes Leben als unbekümmerter und passionierter Musiker wird wieder wach. Langsam lässt er sich von dem Sog und der Feierlaune mitreißen. Trotz des Bewusstseins der unsichtbaren Gefahr versuchen Valerij, Vera und ihre Freunde, die Gefahr des Todes zu ignorieren, um noch einige unbekümmerte, unschuldige Stunden erleben zu können ...