Wir sind NRW – Ostwestfalen-Lippe

Filmtyp: Dokumentation
Genre: Regionalreportage
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2012
Dauer: 45min
Regie:
Cast:
Jahr der Beschreibung: 2014
Produktion: WDR/WPEG
Beschreibung: Nicht bekannt!
AD-Einsprache: Nicht bekannt!
Medien: Fernsehen
Inhaltsangabe: Ostwestfalen-Lippe, kurz "OWL" genannt, ist eigentlich ein Unding. Denn "OWL" hört sich so an, als gehöre alles zusammen. Doch Lippe sieht das anders und Ostwestfalen auch. "Wir sind Lipper!" sagt Wilfried Mellies aus Detmold im Brustton der Überzeugung, "und an den Begriff "OWL" mussten wir uns lange gewöhnen." Ein TV-Prominenter aus Harsewinkel kontert: "Ich bin damals aus Ostwestfalen nicht rausgekommen", sagt Oliver Welke, "Lippe war für mich schon Ausland!" Reporter Christian Dassel wollte sich das einmal genauer ansehen und pendelte zwischen den beiden Gegenden hin und her. Sein Fazit nach einer spannenden und höchst abwechslungsreichen Reise: "OWL" gibt es wirklich, und er ist restlos begeistert von dieser Region und den Menschen, die "OWL" ausmachen. Einerseits hat Lippe ja den Hermann, sprich das Hermannsdenkmal, was touristisch profitabel ist. Andererseits hat Ostwestfalen den Richie, und das ist musikalisch unbezahlbar. Richie Arndt ist Bluesmusiker und Vollblut-Ostwestfale. Mit seiner Gitarre ist er in der ganzen Welt unterwegs, doch es zieht ihn immer wieder zurück nach Hille, einem kleinen Örtchen am Rande des Wiehengebirges. "Der Blues passt nach Ostwestfalen", sagt Richie Arndt, "weil er ehrlich und erdig ist." Das einzige Problem an seiner Heimat ist die Entfernung zum Mississippi: "Bei aller Heimatliebe - als Blueser muss man einmal im Leben dort gewesen sein!" Aber: die Ostwestfalen sind bescheiden - wenn Richie Arndt zur Klampfe greift, dann gerne auch am Mittelland-Kanal. Was für die einen der Mississippi, ist Bad Salzuflen für die anderen: ein Paradies, ein Traumziel, vielleicht auch eine Altersresidenz. Nicht umsonst nennt man das Lipperland seit jeher eine "Sommerfrische": der Kurbetrieb in Bad Salzuflen war in den 1960er Jahren eine Goldgrube für die Bäder- und Tourismus-Branche. Und heute? "Heute muss man kämpfen, um eine Kur bewilligt zu bekommen", sagt die Bewegungstherapeutin Gisela Wagener, "und deshalb ist es auch für uns nicht leicht.