In den Karawanken

Filmtyp: Dokumentation
Genre: Naturdoku
Produktionsland: Österreich
Produktionsjahr: 2005
Dauer: 30min
Regie: Bettina Hausler
Cast:
Jahr der Beschreibung: 2015
Produktion: Unbekannt
Beschreibung: Nicht bekannt!
AD-Einsprache: Nicht bekannt!
Medien: Fernsehen
Inhaltsangabe: Die Karawanken, ein Gebirgszug der südlichen Kalkalpen, ist nach vielen Unruhen heute eine gemeinsame Kulturlandschaft von Kärnten und Slowenien mit einer reichen handwerklichen Tradition. Weit über Österreich hinaus bekannt sind die Büchsenmacher von Ferlach. Seit Hunderten von Jahren werden hier Gewehre in reiner Handarbeit gefertigt. Dieses Traditionsbewusstsein schätzen die Kunden, zu denen unter anderen Juan Carlos von Spanien gehört. Die Karawanken erstrecken sich über 120 Kilometer vom Dreiländereck bei Arnoldstein im Westen bis zum Ursulaberg im Osten. 1918, nach dem Ersten Weltkrieg, wurde der Hauptkamm zur Staatsgrenze zwischen Österreich und dem neu gegründeten "Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen", das 1929 in Jugoslawien umbenannt wurde. In einer Volksabstimmung 1920 entschied sich die Mehrheit der in Kärnten lebenden Slowenen für den Verbleib bei Österreich. Seit 2004 ist Slowenien Mitglied der Europäischen Union und damit wird das Gebirge heute nicht mehr nur als Grenze gesehen. Mit grenzüberschreitenden Projekten versuchen Kärntner und Slowenen die nachbarschaftlichen Beziehungen zu stärken. Ein gemeinsames Ziel ist die Zucht des Brillenschafs und der Carnica-Biene, die besonders wegen ihrer Sanftmütigkeit geschätzt wird. Ein "Grenzgänger" ist der Karawanken-Bär. In der kalten Jahreszeit hält er sich auf der slowenischen Seite auf, während er sich im Sommer eher nach Kärnten in die kühleren Regionen zurückzieht. In den Karawanken leben Menschen, die eng mit ihrer Heimat verbunden sind und die sich intensiv mit ihrer Geschichte auseinandersetzen. Sie widmen sich dem Erhalt des zweisprachigen kulturellen Erbes und wollen Zeichen setzen - in den Karawanken.