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Robolove (keine TV-Fassung vorhanden)

Filmtyp: Dokumentation
Genre: Dokumentation
Produktionsland: Österreich
Produktionsjahr: 2019
Dauer: 79min
Regie: Maria Arlamovsky
Schauspieler:
Jahr der Beschreibung: 2019
Produktion: DOK Film Leipzig/Digim (Digital Images Halle/Saale)
Beschreiberteam: Nicht bekannt
Sprecher : Nicht bekannt
Medien : Greta
Bezugsquelle:
Inhaltsangabe: Vor Jahrzehnten sahen Roboter noch aus wie bewegliche Werkzeugkästen. Das hat sich radikal geändert. Die heutigen Humanoiden ähneln den Menschen nicht nur, sie können auch mit den Pupillen rollen und mit den Augen zwinkern. In diesem Film kommen sie hauptsächlich aus Japan, Korea und den USA. Ishiguro Hiroshi ist ein Pionier in der Konstruktion solcher Kunstmenschen. Sogar einen Zwilling hat er sich gebaut. Doch die meisten der Neu-Geschöpfe sind weiblich und entsprechend den Fantasien ihrer Schöpfer
auch mit den in einer patriarchalen Gesellschaft erwünschten Attributen ausgestattet: „Es wird eine Frau werden, also ist das Lächeln wichtig“, weist einer der Entwickler seine Assistentin an. Fast alle der Androiden haben ein Püppchengesicht mit dümmlichem und unterwürfigem Ausdruck, Kulleraugen und leicht geöffnetem Mund. Nur bei der Firma Terasem in Vermont soll eine sprechende Frauenbüste reiferen Alters namens „BINA 48“ auch emotional an menschliches Verhalten andocken. Nicht überraschend sprechen die Entwickler ihren Geschöpfen allerlei weltverbessernde Eigenschaften zu und lassen mögliche Kritik schon im Vorfeld abperlen. Oder ist der Mensch sowieso auch nur eine Maschine, wie es Ishiguro behauptet? (Dokfilmwoche Leipzig)