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Jan Josef Liefers – Soundtrack meines Lebens

Filmtyp: Biographie
Genre: Dokumentation
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2014
Dauer: 90min
Regie: Sergej Moya
Schauspieler:
Jahr der Beschreibung: 2014
Produktion: MDR/STL/audioskript
Beschreiberteam: Frank Höhle
Sprecher : Gabriela Reichelt
Medien : Fernsehen
Bezugsquelle:
Inhaltsangabe: August 1964. Jan Josef Liefers wird in Dresden geboren. 50 Jahre, ein halbes Jahrhundert später, begeben wir uns mit ihm auf eine musikalische Reise mit Blick zurück. Dem Blick eines erfolgreichen und beliebten Schauspielers, der eigentlich immer nur eines werden wollte: Gitarrengott. Für den MDR erzählt er erstmals die Geschichte seiner großen Liebe: der Musik. Und er begibt sich auf die Spuren seiner Erinnerungen - musikalische Erinnerungen an die DDR. Der "Soundtrack meines Lebens" führt ihn an die Orte seiner Kindheit und Jugend, seines Erwachsenwerdens und -seins. Dresden, Döbeln und Berlin sind Stationen einer Reise auf der Jan Josef Liefers Erinnerungen sortiert und reflektiert. Auf seinem Streifzug macht er regelmäßig Halt. Halt unter anderem in der Prager Straße, wo er aufwuchs. Dort trifft er einen Bewohner, der wie Jan damals mit seiner Mutter in einer 1,5 Zimmerwohnung lebt. Im "Soundtrack meines Lebens" gibt es - wie es sich für einen gut temperierten Soundtrack gehört - laute aber auch leise Augenblicke. Eher ruhig wird es, wenn Jan Josef Liefers in Döbeln das Haus seiner Großeltern aufsucht und über die erst späte Annäherung zu seinem Vater spricht, über seine Kindheit und über sein erstes Mal. "Jan Josef Liefers - Soundtrack meines Lebens" ist ein sehr persönliches Bekenntnis zum Aufwachsen im sozialistischen Alltag. Amüsant, uneitel, durchaus mit Zwischentönen und einem Augenzwinkern projiziert Jan auf seine ganz eigene Leinwand ein Land, dessen Musiker, vor allem deren Alltag und Konflikte mit dem Regime in Vergessenheit zu geraten drohen. Eine besondere Begegnung vor diesem Hintergrund ist die mit Stephan Trepte, dem Sänger der Dresdner Band "Electra". In einem holzvertäfelten Kaminzimmer in der Mitte Berlins wird DDR Rockgeschichte lebendig. Dass Musik sich nicht an Grenzen hält, nicht eingesperrt werden kann, wird Jan einmal mehr deutlich, als er aus alten Stasi Akten vorliest. Verhöre von jungen Menschen, die einfach nur Musik hören wollten.