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Dschungelkind

Filmtyp: Biographie
Genre: Abenteuerdrama
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2011
Dauer: 160min
Regie: Roland Suso Richter
Schauspieler: Thomas Kretschmann, Nadja Uhl, Sina Tkotsch, Stella Kunkat, Sven Gielnik, Tom Hoßbach, Milena Tscharntke, Emmanuel Simeon, Felix Tokwepota
Jahr der Beschreibung: 2014
Produktion: Degeto/Untertitelwerkstatt Münster
Beschreiberteam: Svenja Brüske, Ulrich Janzen
Sprecher : Sarah Giese
Medien : Fernsehen
Bezugsquelle:
Inhaltsangabe: 1979: Der deutsche Sprachwissenschaftler Klaus Kuegler beschließt, mit seiner Frau, der Krankenschwester Doris, und seinen drei heranwachsenden Kindern Judith, Christian und Sabine in den Dschungel von West-Papua zu ziehen, um die Sprache und Gebräuche des steinzeitlich lebenden Eingeborenenstammes der Fayu zu studieren. Besonders die achtjährige Sabine bewundert ihren Vater für seinen Mut, das Unbekannte zu erforschen. Am Rande des Eingeborenendorfes beziehen die Kueglers ein Haus. Doch nicht jedes Familienmitglied ist von den neuen Lebensumständen angetan: Judith, Sabines ältere Schwester, tut sich schwer mit einem Leben "wie in der Steinzeit", bei dem verschimmelte Kleidung, Insektenplagen und exotische Speisen an der Tagesordnung sind. Auch Mutter Doris fällt es nicht leicht, sich an die fremden Verhaltensregeln und Rituale zu gewöhnen. Klaus' Devise lautet: sich auf keinen Fall in die Belange der Fayu einzumischen. Nur so scheint ein friedliches Miteinander möglich. Denn den Fayu eilt ein grausamer Ruf voraus. Schließlich aber gelingt es den Kueglers, von den Eingeborenen nicht nur als geduldete Besucher, sondern als Freunde anerkannt zu werden. Selbst die Anwesenheit des jungen Auri vom verfeindeten Stamm der Irigre, den die Familie gegen großen Widerstand bei sich aufnahm, wird nun akzeptiert. Für Sabine gewinnt Auri zunehmend an Bedeutung. Die gegenseitige Sympathie zwischen den beiden Heranwachsenden ist unübersehbar. Als Sabine eine Reise ins ferne Deutschland antritt, erlebt sie viele schöne, besondere Momente in der winterlichen - fremden - Heimat. Doch sie merkt auch schnell, dass ihr die Sitten und Gebräuche der Fayu längst viel näher sind als das Leben in der Zivilisation. Mit den Jahren entwickelt sie sich zu einer jungen, selbstständigen Frau.