37 Grad: Hilfe, ich bekomme ein Baby – Männer im Kreißsaal

Filmtyp: Dokumentation
Genre:
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2013
Dauer: 30min
Regie: Film von Iris Bettray
Schauspieler:
Jahr der Beschreibung: 2013
Produktion: ZDF
Beschreiberteam: Holger Stiesy, Uta Borchert
Sprecher : Uta Maria Torp
Medien : Fernsehen
Bezugsquelle:
Inhaltsangabe: Vor 40 Jahren war es eine Revolution: Männer eroberten den Kreißsaal. Heute gilt es in vielen westlichen Gesellschaften als "normal", dass der werdende Vater bei der Geburt seines Kindes dabei ist, während es in anderen Kulturen immer noch unüblich ist. Doch sind wirklich alle Männer freiwillige Geburtshelfer? Wie groß ist der emotionale und gesellschaftliche Druck, dass "Mann" in der Geburtsphase an die Seite seiner Frau gehört? Ist es für die Frau tatsächlich Beistand oder eher Belastung? Und was bedeutet es vor allem für den werdenden Vater, die Geburt seines Kindes mitzuerleben? Die "37°"-Sendung begleitet Männer vor, während und nach der Geburt ihrer Kinder. Sie zeigt sie in einer existentiellen Situation ihres Lebens und dokumentiert, wie sie den unvergleichlichen Moment erleben, wenn ihr Kind zur Welt kommt. Anne und Philipp aus Oberhausen erwarten einen Sohn. Noah soll er heißen, da sind sich beide einig und auch darüber, dass der werdende Vater mit in den Kreißsaal geht. Nur über die Idee, wer sonst noch dabei sein sollte, gab es Gesprächsbedarf. Der 26-jährige Philipp hatte den Wunsch, seinen besten Kumpel mitzunehmen, "weil es uns Männer noch enger zusammenschweißen wird". Doch Anne verbannte den Freund vor die Kreißsaal-Tür. Der werdende Vater ist nicht nervös, er freut sich auf die Geburt des Sohnes. Aber die Frage, ob er seiner Frau bei der Geburt wirklich helfen kann, beschäftigt ihn. Einen Geburtsvorbereitungskurs haben die zwei nicht besucht, um nicht die Horror-Geschichten anderer Paare zu hören. Eines weiß Philipp wenige Tage vor der Entbindung genau: "Ich will am Kopfende meiner Frau bleiben, damit ich unter der Geburt nichts sehe, was man(n) nicht sehen möchte." "Die Nabelschnur durchschneiden, ist nichts für mich, das sollen lieber die Ärzte machen." Andreas wird mit 42 Jahren Papa - von Zwillingen. Die beiden Mädchen werden wahrscheinlich per Kaiserschnitt zur Welt kommen, das wäre dem Finanzbeamten recht.