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Wer´s glaubt, wird selig

Filmtyp: Animation
Genre: Komödie
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2012
Dauer: 90min
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Schauspieler: Christian Ulmen, Marie Leuenberger, Nikolaus Paryla, Lisa Maria Potthoff, Fahri Yardim, Simon Schwarz, Maximilian Schafroth, Jürgen Tonkel, Johannes Herrschmann, Hannelore Elsner
Jahr der Beschreibung: 2012
Produktion: BR/Constantin film
Beschreiberteam: Petra Kirchmann, Monika Buhtz, Jockl Schulze
Sprecher : Christian Baumann
Medien : Fernsehen, DVD
Bezugsquelle: Überall im Handel.
Inhaltsangabe: In dem kleinen bayerischen Skiort Hollerbach hat es schon seit fünf Jahren nicht mehr geschneit, durch den ausbleibenden Skitourismus und die damit verbundene wirtschaftliche Notlage wandern immer mehr Bewohner ab. Der Wirt Georg und seine Frau Emilie sind am Verzweifeln, wollen aber nicht wegziehen. Doch der überraschende Tod von seiner fanatisch religiösen Schwiegermutter Daisy bringt Georg auf eine Idee – sie soll heilig gesprochen werden. Georg kann auch die anderen Dorfbewohner für die Idee gewinnen: Ihm schließen sich der Lehrer Pellhammer, der Polizist Hartl, der Kaufmann Gumberger, der Bestatter Möslang und Georgs angereiste Schwägerin Evi an. Allein seiner Frau Emilie erzählt Georg nichts, da er ahnt, dass sie gegen die Pläne wäre. So fährt er heimlich nach Rom, um die Heiligsprechung zu beantragen. Durch einen Zufall trifft er auf den PapstInnozenz XIV. persönlich und kann ihm sein Anliegen vortragen. Der Papst schickt daraufhin einen Prüfer, der den Fall und die Wunder der heiligen Daisy prüfen soll. Der zuständige Kardinal Santi beauftragt den jungen Priester Pater Paolo Barsotti mit der Prüfung, es sei seine letzte Chance, sich als fähiger Missionar zu beweisen. Der junge Priester wird jedoch am Abend vor der Abreise krank und bittet, um seinen Job mit List zu retten, seinen Bruder Vincenzo als Ersatz zu fahren, der jedoch wenig fromm ist. Kaum kommt der falsche Priester in Hollerbach an, beginnen die Männer des Dorfes mit der Inszenierung der zwei benötigten Wunder. Bei einer Leichenschau lassen sie die Leiche verschwinden und der Dorflehrer fährt als die Tote verkleidet in einem Boot durch den Bach. Die Szene wirkt jedoch wenig glaubwürdig. Die Inszenierung des zweiten Wunders schlägt fatal fehl. Geplant hat der Dorflehrer einen gespielten Überfall auf den Kaufmannsladen, bei dem der Polizist vom verkleideten Räuber Georg erschossen werden soll und dann – nach dem Gebet zu Daisy – plötzlich geheilt wird. In der Vorbereitung werden jedoch die Waffen verwechselt, sodass der Polizist wirklich angeschossen wird. Im Krankenhaus erleidet der schwer verletzte Gesetzeshüter einen Herzstillstand, nach dem Beten zur „Heiligen Daisy“ schlägt sein Herz weiter, er erwacht aus dem Koma und hat eine Vision. Von diesem Ereignis schwer beeindruckt ruft Vincenzo seinen Bruder an, der wiederum den Kardinal informiert. Sodann machen sich Papst und Kardinal auf den Weg ins Dorf. Weil nun Emilie von der geplanten Heiligsprechung erfährt, kommt es zum Streit und Georg soll ausziehen. Er geht eine Runde Laufen und trifft auf den echten Pater Paolo Barsotti, der verzweifelt versucht zu seinem Bruder zu gelangen, und nimmt ihn mit ins Dorf. Da nun die beiden Brüder Barsotti gleichzeitig im Pfarrhaus eintreffen, wo auch schon der Kardinal wartet, verliert Paolo seinen Job, während Vincenzo seiner Liebe zu Evi nun freien Lauf lassen kann. Der Papst wartet vor Georgs Haus, wo die beiden von Emilie, die nicht glauben kann, dass der echte Papst vor ihrer Tür steht, verjagt werden. Georg und der Papst unterhalten sich daraufhin die ganze Nacht über die Vorkommnisse rund um Daisy, was auch die Rahmenhandlung des Films bildet. Am nächsten morgen verkündet der Papst in der Messe, dass zur Heiligsprechung nicht nur Wunder allein genügen, sondern auch Leben und Wirken einbezogen werden. Noch während der Messe beginnt es zu schneien. Georg lebt im Skiort Hollerbach, wo Schneeflaute und Wirtschaftskrise das Geschäft lahmgelegt haben. In Georgs Beziehung mit Emilie herrscht genauso Flaute. Seine Bemühungen, wieder frischen Wind hineinzubringen, führen auf verschlungenen Wegen leider dazu, dass Emilies Mutter Daisy vom Holzkreuz im Nebenzimmer niedergestreckt wird. Eine Schnapsidee oder ein genialer Geistesblitz, um seine Liebe und das Dorf auf einmal zu retten? Georg setzt sich dafür ein, Daisy heilig sprechen zu lassen. Und zur Überraschung aller Beteiligten interessiert sich der Papst wirklich für die Situation. So geschehen bald darauf jede Menge wundersame Begebenheiten in Hollerbach, als ein gesandter Pater das Wirken der Heiligen Daisy prüfen soll ...