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Weltrekordhalter aus Brühl – Hinter den Kulissen: Das Phantasialand

Filmtyp: Dokumentation
Genre: Dokumentation
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2018
Dauer: 45min
Regie: Peter Scharf
Schauspieler:
Jahr der Beschreibung: 2018
Produktion: nicht bekannt
Beschreiberteam: nicht bekannt
Sprecher : nicht bekannt
Medien : Fernsehen
Bezugsquelle: hoerzu.de
Inhaltsangabe: Deutschlandlands ältester Freizeitpark hält neun Weltrekorde für seine Fahrgeschäfte. Er betreibt die bestbesuchte Dinner Show Deutschlands und hat den größten chinesischen Gebäudekomplex außerhalb Asiens. Als Märchenpark vor gut 50 Jahren gestartet, muss sich der Park immer wieder neu erfinden, um im harten Konkurrenzkampf der Freizeitparks ganz vorne zu bleiben. Tarons Reich ist finster: Schwarzes Grass, schroffe Felsen, grau-braune Bäume. So stellt man sich das Mittelalter bei den Wikingern vor. Plötzlich bebt der Boden unter den Füßen. Katapultstart für Taron, den "längsten und schnellsten Multi-Launch-Coaster" der Welt. Vier Wagen fegen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 117 Kilometer die Stunde durch ein Labyrinth aus Stahl und nachgebauten Felsen. 116 Kreuzungen auf 1320 Metern - auch das ist Weltrekord. Die Achterbahn Taron steht inmitten der Themenwelt Klugheim. Eine Art Dorf, das seine eigene Geschichte erzählt: Ein wenig Mittelalter, ein wenig Mythologie, alles - vom Jackenknopf bis zum Ledergürtel der Mitarbeiter - wurde für diese Illusion entwickelt. Ausgerechnet die größte Technikherausforderung steht inmitten von traditionellem Handwerk und Leben. Vier Jahre haben Entwicklung und Bau gedauert, um eine Attraktion zu kreieren, über die sogar in der Los Angeles Times mit Staunen berichtet wurde. Gestartet ist das Phantasialand 1967 als Märchenpark mit ein paar kleinen Fahrgeschäften. Bis heute gehört es einer Familie und muss sich gegen die von Großkonzernen geführte Konkurrenz wie den Moviepark in Bottrop oder das Disneyland in Paris behaupten. Eine weitere Herausforderung: Das Phantasialand steht in einer Senke eines ehemaligen Braunkohleabbaus, der heute Umweltschutzgebiet ist. Deshalb kann sich der Park auch nicht wie andere ausdehnen. Für jede neue Attraktion müssen eine oder auch mehrere alte weichen. Es ist ein ewiges Hase- und Igel-Spiel: Was gestern noch die Kinderaugen zum Staunen gebracht und sich tief in die Erinnerungen eingegraben hat, kann beim nächsten Besuch schon wieder verschwunden sein. Für die Macher und Macherinnen bedeutet das: Was immer sie abreißen -das Neue muss spektakulärer sein. Der Zuschauer stürzt sich mit der Wildwasserbahn Chiapas in die steilste Wasserabfahrt der Welt und wirbelt mit dem europaweit einmaligen "Suspended Top Spin" Talocan durch einen aztekischen Tempel. Wunderwelten - sichtbar und unsichtbar - wie der Dschungel der Looping-Achterbahn Black Mamba. Die Protagonisten des Films nehmen uns mit hinter die Kulissen dieser Phantasien: 50.000 schwarze Schlangenkräuter hat Botanik-Chef Michael Jost für das letzte Großprojekt gekauft. Mehr gab es nicht in Nordrhein-Westfalen. Allein für die Welt von Klugheim hat Ausstatterin Annette Pieck 273 Laternen in der nahen Eifel handfertigen lassen. Oft sind es auch die Erfahrungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die zur Entwicklung des Parks beitragen. Projektleiter Sebastian Jonas ist jede relevante Achterbahn der Welt gefahren, nur um für den Park die beste aller Bahnen bauen zu lassen. Spektakuläre Perspektiven und unglaubliche Geschichten rund um Nordrhein-Westfalens bekannteste Besucherattraktion.