Hörfilm auf den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin

Neben einem roten Teppich verläufteine rote Bande mit dem golden Berlinale-Bären-Logo

Auch dieses Jahr freuen wir uns sehr erneut einen Kinofilm auf der Berlinale präsentieren zu können. „Grüße aus Fukushima“ ist der neue Film von Doris Dörrie, der auf den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin seine Weltpremiere feiert. Die Audiodeskription wird präsentiert von Hörfilm e.V. in Kooperation mit audioskript und GRETA & STARKS mit freundlicher Unterstützung der Kinoblindgänger gGmbH.

Grüße aus Fukushima (D 2015, 110 Min.) (Panorama)

Buch und Regie: Doris Dörrie,

mit Rosalie Thomass, Kaori Momoi, Moshe Cohen, Nami Kamata u.a.

Montag, 15.02.2016, 17:00 Uhr, Eintritt: 10 Euro

im CineStar CUBIX 9, Alexanderplatz, Rathausstraße 1, 10178 Berlin,

 

Die Übertragung der Audiodeskription erfolgt über die App GRETA. Dafür sind ein eigenes Smartphone und eigene Kopfhörer notwendig.

So funktioniert es: vor dem Kinobesuch die App GRETA kostenlos aus dem itunes Store oder bei Google Play herunterladen. Die App starten, „Grüße aus Fukushima“ aussuchen und die Audiodeskription herunterladen. Im Kino die eigenen Kopfhörer einstecken, GRETA starten und auf Abspielen klicken. Die App erkennt den Filmstart automatisch und spielt die Audiodeskription synchron zum Film ab.

Ticketbestellungen können ab dem 8. Februar am Ticketcounter für barrierefreien Zugang zur Berlinale unter der Telefonnummer 030 – 259 20 259 (täglich 9:00 – 19:00 Uhr) oder per Fax unter 030 259 20 230 gebucht werden. Im Rahmen der Verfügbarkeit ist das Ticket für die Begleitperson kostenfrei. Die Mitnahme von Blindenführhunden bitte anmelden! Die Tickets sind ab zwei Tage nach Bestellung am Ticketcounter in den Potsdamer Platz Arkaden, Alte Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin abholbar (täglich 10:00 – 20:00 Uhr). Weitere Informationen bei audioskript: 030 – 27 57 17 93 oder per E-Mail: info@hoerfilmev.de

 

„Grüße aus Fukushima“ – von Doris Dörrie

Die junge Deutsche Marie (Rosalie Thomass) ist eine, die auszieht, das Fürchten zu lernen. Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen und dem Verlust ihrer großen Liebe reist sie für die Organisation Clowns4Help in die Präfektur Fukushima. Zusammen mit dem Clown Moshe (Moshe Cohen) will sie den überlebenden Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011, die auch Jahre später immer noch in Notunterkünften leben, ein wenig Freude bringen. Schweres leichter machen. Eine Aufgabe, für die Marie, das muss sie sich schon bald eingestehen, überhaupt nicht geeignet ist. Doch bevor sie erneut davon läuft, beschließt Marie, ausgerechnet bei der störrischen alten Satomi (Kaori Momoi) zu bleiben, der letzten Geisha Fukushimas, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückziehen will. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, die aber beide – jede auf ihre Art – in der Vergangenheit gefangen sind und lernen müssen, sich von ihren Schuldgefühlen und der Last ihrer Erinnerungen zu befreien.

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